Das Glücksspiel ist in Deutschland ein heikles Thema, egal, ob es sich um Spielbanken oder um Online-Casinos handelt. Glücksspiel wird in Deutschland immer beliebter, doch die Politik will das Glücksspiel blockieren. Für Spielbanken und Spielotheken gilt der Glücksspielstaatsvertrag.

Online-Glücksspiel ist ein Problem

Beim Online-Glücksspiel handelt es sich in Deutschland um eine rechtliche Grauzone. Die Richtlinien der EU und die Landesvorschriften liegen in Deutschland weit auseinander, doch der Online-Glücksspielmarkt boomt weiter, wie die Umsatzzahlen zeigen. Im Jahre 2010 setzte der Onlinemarkt mehr als 3,4 Milliarden Euro um, die Tendenz steigt.

Glücksspiele als Belebung für den Onlinemarkt

Der deutsche Online-Glücksspielmarkt ist neben dem chinesischen der größte der Welt; die Beliebtheit ist vor allem in Automatenspielen und Sportwetten begründet. Besonders beliebt sind Fußballwetten, doch auch typische Casinospiele, zu denen Kartenspiele gehören, kurbeln den Markt an. Angesichts der riesigen Summen, die in den Online-Casinos erwirtschaftet werden, müsste die Politik zwingendes Interesse an einer gesetzlich verbindlichen Regelung haben. Schließlich könnten hohe Steuereinnahmen erwirtschaftet werden. In Deutschland liegt zwar ein Online-Glücksspielgesetz vor, doch sorgt es eher für Verwirrung bei

  • Spielern
  • Anwälten
  • Gerichten

Aufgrund der widersprüchlichen Regelungen kommt es immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten.

Gründe für die Probleme

Der Grund für die Probleme der Online-Casinobetreiber liegt in drei Gesetzen, die nebeneinander, aber auch miteinander funktionieren können. Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag ist eines dieser Gesetze, es sieht vor, dass deutsche Anbieter keine Glücksspiele online anbieten dürfen. Das Bundesland Schleswig-Holstein hat das eigene Glücksspielrecht entwickelt, das den Betrieb von Online-Casinos und Online-Sportwetten erlaubt. Im Norden Deutschlands befinden sich Online-Casinos, die gemäß dem Recht des Bundeslandes legal, aber laut Glücksspielstaatsvertrag nicht zulässig sind. Als dritter Punkt kommt das EU-Recht hinzu, das Online-Glücksspiele erlaubt.

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