In einer Pressemitteilung teilte die Novomatic AG mit, dass die Rating Agentur Standard & Poor’s – kurz S&P – die Bonität des an der Wiener Börse notierten Glücksspielkonzerns mit „BBB“ bewertet hat.

Eine gute Marktposition bescheinigt

S&P hat die Bonität des niederösterreichischen Glücksspielkonzerns Novomatic AG mit der Investment Grade Note „BBB“ und einem stabilen Ausblick bewertet. Erhält ein Unternehmen das Rating „BBB“, dann bedeutet das, dass hier eine Investition eine durchschnittlich gute Anlage ist, aber es bei einer Verschlechterung der Gesamtwirtschaft zu Problemen kommen kann.

Die Entscheidung der Agentur wird durch die gute Marktposition in den Kernmärkten begründet, dem bewährten Geschäftsmodell und den soliden Finanzkennzahlen der Novomatic AG. Damit sei der Konzern der am besten eingestufte Gaming-Technologiekonzern Europas und gehört zugleich auch zu den Top-Bonitäten in Österreich.

Novomatic sieht sich bestätigt

Die Novomatic sieht durch die Bewertung sein Geschäftsmodell bestätigt und erwartet dadurch eine Reduktion der Fremdkapitalkosten. Zum Ende des 1. Halbjahres 2015 wies der Konzern eine Bilanzsumme von 2.621,9 Mio. Euro auf und das bei deiner Eigenkapital-Quote von 43.3 %.

Nun bleibt eine Frage offen: Warum hat die Novomatic 14 Tage damit gewartet, das aktuelle Rating von S&P zu veröffentlichen? Denn nach Angaben von S&P fand das Rating bereits Anfang Oktober statt.

Novomatic platzierte Schuldschein

So hat die Novomatic vor zwei Tagen noch einen Schuldschein in Höhe von 275 Mio. Euro erfolgreich platziert. Die Emission, die in

  • Österreich
  • Deutschland
  • Luxemburg
  • und Spanien
  • Erfolgreich platziert wurde, besteht aus Tranchen mit fünf und 10 Jahren Laufzeit. Nach Unternehmensangaben wird der Erlös für die laufende Unternehmensfinanzierung verwendet.

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