Die Soko Glücksspiel der Finanz ist auf einem guten Weg gegen die Schattenwirtschaft der illegalen Spielhöllen, die derzeit in Österreich noch boomt. Jetzt kontert Niederösterreich mit einer Gegenoffensive und beschlagnahmt 149 illegale Automaten.

Der Schaden ist groß

Landesrat Tillmann Fuchs (Parteilos) und glücksspielzuständiger befindet sich auf einen guten Weg im Kamp gegen das illegale Glücksspiel in Niederösterreich. So konnten in diesem Jahr bereits von der SOKO Glücksspiel der Finanz 149 von 174 kontrollierten Automaten eingezogen werden. Zudem wurden 119 Aufsteller und Betreiber angezeigt. Fuchs beklagt, dass man derzeit noch von 80 illegalen Geräten landesweit ausgeht und dass sich diese an 26 Standorten befinden. Zwar sei das im Verhältnis zu den Einwohnern ein niedriger Wert, aber dennoch sei der Schaden groß.

Die Kriminalität

Illegales Glücksspiel ist neben Steuerbetrug und der Wettbewerbsverzerrung gegenüber den legalen Anbietern auch ein Auslöser von zahlreichen negativen Folgen, laut Fuchs. Der Landespolitiker erklärt, dass ein Automat rund 25.000 Euro im Monat einspielt und wenn ein Mensch in dem gleichen Zeitraum 1.000 Euro verspielt, dann sei seine Familie bald pleite. Die Folge sei Begleitkriminalität wie beispielsweise Einbruch, Betrug oder Raub. So würde laut Fuchs ein einziges illegales Gerät 25 Familien gefährden.

Die Strafen

Doch dabei kann sich Niederösterreich glücklich schätzen, denn in Oberösterreich werden aktuell noch 500 verbotene oder illegale Slotmaschinen vermutet. Fuchs verweist auf das neue Glücksspielgesetz und erklärt dass man Niederösterreich frei machen will von den illegalen Spielangeboten. Und sollte es zu einer wiederholten Beanstandung kommen, dann könnte nur ein Entzug der Gewerbeberechtigung helfen.

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