Private Glücksspielunternehmen sind weiterhin in einer rechtlichen Grauzone tätig, da es noch immer nicht zu einer Lösung gekommen ist zwischen den Ländern, wie der Glücksspielstaatsvertrag EU-konform geändert werden kann – ohne das staatliche Glücksspielmonopol in Deutschland zu gefährden. Nun spitzt sich die Diskussion der Bundesländer zu und Hessen übt scharfe Kritik und das völlig zurecht denn es drängt sich immer mehr der Verdacht auf das die Lottogesellschaften, meist geführt von Ex-Politikern, die deutschen Glücksspielgesetze bestimmen. Eigentlich ist diese Tatsache an sich schon schlimm genug, doch hinzu kommt das diese völlig Plan und Ahnungslos sind, sich zudem in Sachen Glücksspiel im tiefsten Mittelalter befinden.

Das staatliche deutsche Glücksspielmonopol – Was wird aus ihm?

Die Frage die heiß diskutiert wird zwischen den Ländern ist, was aus dem staatlichen Glücksspielmonopol in Deutschland wird. Während sich die Bundesländer inzwischen eine scharfe Diskussion liefern, übt Hessen heftige Kritik. Der Glücksspielstaatsvertrag ist umstritten und darüber spitzt sich die Konfrontation zwischen den Bundesländern und den Hauptbeteiligten zu. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU), dessen Behörde mit der Vergabe der Konzessionen bei den Sportwetten beauftragt ist (war), erklärte gegenüber der F.A.Z., dass es bedrückend sei, dass eine solche Unkenntnis an der Spitze der Lottogesellschaft in Baden-Württemberg gäbe. Grund für diese Aussage Beuth’s waren Äußerungen der Lottogesellschaft in Bezug auf den umstrittenen Glücksspielvertrag.

Lottogesellschaft kritisierte das hessische Vorhaben

Peter Beuth reagierte mit seiner Äußerung auf die öffentliche Kritik in Bezug auf das hessische Vorhaben, einer Teilöffnung und Regulierung des staatlichen Glücksspielmonopols von Marion Caspers-Merk, der Geschäftsführerin der baden-württembergischen Lottogesellschaft. Der Innenminister erklärte, dass der Vorschlag der sogenannten minimalinvasiver Änderungen des Glücksspielvertrags nicht dazu führen werden, dass eine Lösung erzielt wird, die der europäischen Rechtsprechung gerecht wird.

Heftige Äußerungen auch vom Deutschen Sportwettenverband

Auch vonseiten des deutschen Sportwettenverbands und dem Präsidenten Mathias Dahms gibt es heftige Äußerungen. Dahms sprach gegenüber der F.A.Z. von einem „Versagen“ der Länder. Zudem findet er es sehr bedauerlich, dass hoch bezahlte frühere Politiker als Lobbyisten eingespannt würden, die ewig veralteten Ideen vortrügen und nur im eigenen Interessen handeln würden. All da muss laut Dahms endlich ein Ende finden. Der Deutsche Bürger braucht keine Gesetze made by Lotto, er braucht auch keinen Staatlichen Vormund welcher im vorschreibt wann und wo er Spielen darf.

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