In Herne führte man eine neue Wettbüro-Steuer ein, bei welcher nicht Wetteinsätze oder Gewinne besteuert wurden, die Flächen der Wettbüros werden versteuert. In Herne müssen nun die Vermittler von Sport- und Pferdewetten pro angefangenen 20 Quadratmeter monatlich einen Betrag in Höhe von 200€ zahlen. Lediglich 100€ müssen monatlich die Anbieter von Pferdewetten zahlen. Die Stadt Herne führte zuerst diese Besteuerung ein, es ist die Rede davon, dass man dadurch die Kontrollen viel einfacher durchführen könnte. Schon im letzten Jahr segnete das Innenministerium in NRW diesen Vorschlag, sogar in anderen Städten gab es bereits Nachahmer.

Die Stadt Herne freut sich, dass durch diese Besteuerungsvariante die Kontrollen einfacher durchzuführen sind, weniger erfreut darüber sind die Betreiber der Wettbüros. In Herne gibt es derzeit aktuell zehn Wettbüros und elf Gaststätten, welche Sportwetten anbieten. Diese neue Wettbüro-Steuer nehmen nicht alle Betreiber einfach so hin, drei Betreiber weigern sich, sie haben sich an das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verwandt, sie reichen Klagen, sie bezweifeln, dass diese neue Wettbüro-Steuer rechtens ist. Eine Entscheidung ist bisher noch nicht gefallen. Laut einem Gerichtssprecher will sich das Gericht mit dieser Thematik sehr bald befassen.

Aus einem bestimmten Grund wurde diese Art der Besteuerung eingeführt. Die Verwaltung brachte dies auf dem Weg, sie rechnen mit zusätzlichen Einnahmen von um die 84.000€. Die Stadt erhofft sich durch diese Besteuerung, das Glücksspiel weiter einzudämmen und das auf lange Sichte gesehen die Wettbüros nicht weiter zunehmen. Dieser Wunsch konnte noch nicht erfüllt werden, denn im letzten Jahr stieg die Anzahl der Wettbüros. Bei dem Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen sind 20 Klagen eingegangen, drei der Betreiber verweigern das Zahlen dieser Steuer.

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