Die Nachricht über den schwedischen Spiele-Entwickler NetEntertainment, dass sich dieser aus dem kanadischen Glücksspielmarkt zurückzieht, wie ein Lauffeuer. Der Entwickler hat bereits damit begonnen, bestehende Partnerschaften aufzulösen.

Es folgen weitere Kündigungen

Seine Partnerschaften mit dem Guts Casino, dem Rizk Casino und dem Betspin Casino haben die Schweden bereits aufgelöst und es sollen unter Umständen auch noch weitere Kündigungen mit Glücksspiel-Plattformen folgen. Damit reiht sich NetEnt in die lange Liste von bekannten Unternehmen ein, die den kanadischen Glücksspielmarkt verlassen haben. So verließen Paddy Power und Betfair bereits 2011 Kanada und vor einigen Monaten war es William Hill – nun folgt NetEnt. Der Anlass ist die kanadische Gesetzgebung, die den Spiele-Entwicklern und Online Casino zu „fuzzy“ ist und damit ist die unklare Regulierung und die extrem große Grauzone gemeint.

Alle Casino-Marken sitzen in Malta

Die drei genannten Casino-Marken mit denen NetEnt die Partnerschaft auflöste gehören zu der Gaming Innovation Group, die ihren Sitz in Malta hat. Doch wie es den Anschein hat, wollte sich NetEnt von diesen in Kanada entfernen, wobei die Spieler weiterhin in den Casinos spielen und Wetten können, da dort auch noch andere Spiele-Entwickler tätig sind. Unklar ist, auch wenn es weiterhin Online Casinos geben wird, ob dabei zwischen in- und ausländischen unterschieden wird. Denn scheinbar wurde kein Verbot gegenüber NetEnt ausgesprochen, sondern die Schweden verließen aus eigenen Gründen den Markt.

Unsicherheit soll nicht zu Sanktionen führen

Am Ende soll die Unsicherheit nicht zu einer Sanktion führen, denn der Gesetzgeber weiß selbst noch nicht, was er will. Wie sollen dann private Firmen entscheiden können? Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Firmen den Rückzug antreten, selbst wenn sie damit tausende von Spielern enttäuschen.

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