Der Einstieg beim Konkurrenten Ainsworth Game Technology zieht sich für den niederösterreichischen Glücksspielkonzern Novomatic. Die anberaumte Hauptversammlung wurde um bis zu 30 Tage verschoben.

Novomatic will 53 % Anteile aufkaufen

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat vor, dem Poker-Milliardär Len Ainsworth seine Anteile von 53 % an Ainsworth Game Technology abzukaufen. Doch der Deal von mehr als 300 Mio. Euro kommt nur dann zustande, wenn mindestens 50 % der Minderheitsaktionäre diesem zustimmen. Zudem ist noch unklar, ob die knapp 9 % Anteile, die Ainsworths Ehefrau Gretel hält, sie berechtigen mit abzustimmen, oder aber ob die Anteile dem Unternehmensgründer zuzurechnen sind.

Übernahmekommission ist eingeschaltet

Um die Frage der 9 % Anteile zu klären, hat die Finanzaufsicht die Übernahmekommission eingeschaltet und das kommt in Australien sehr selten vor. Für den Einstieg von Novomatic bei Ainsworth Game Technology hat sich das Management bereits positiv geäußert.

Hauptversammlung wurde verschoben

Die für den 03. Juni anberaumte Hauptversammlung, bei dem die Aktionäre dem Deal zustimmen sollen, wird um bis zu 30 Tage verschoben, laut Berichten der australischen Medien. In einem Bericht des Branchenmagazins „GGRAsia“ heißt es, dass es, laut Ainsworth, von dem Feedback der australischen Übernahmekommission abhängt, wann die Hauptversammlung stattfinden wird.

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