Nach jüngsten Berichten hat das Gericht in Quebec das Publikationsverbot gegen Amaya Inc. aufgehoben. Das Verbot war das Ergebnis einer Hausdurchsuchung durch die Finanzbehörde, die von der Finanzaufsichtsbehörde der kanadischen Regierung ausgeführt wurde, um die Vorwürfe gegen einen der stärksten Glücksspiel Betreiber in Kanada zu erhärten.

Die Vorwürfe gegen Amaya

Die erste Untersuchung im Hause Amaya begann, als es Ungereimtheiten in Bezug auf den Börsenhandel des Unternehmens gab, nachdem der Betreiber eine große Poker-Seite erworben hatte. Mit Erlaubnis beschlagnahmte die Finanzbehörde Telefonaufzeichnungen und E-Mails zusammen mit PC-Systemen von den Angestellten des Unternehmens, einschließlich der Daten von CEO David Bazzov und Daniel Sebag, der Leiter des Finanzbüros. Die Tageszeitungen The Guardian und The Mail haben außerdem beide bestätigt, dass auch Daten der Angestellten von der Canaccord Genuity Group beschlagnahmt wurden, die an der damaligen Übernahme beteiligt waren sowie von 15 Brokern, die nicht an dem Deal beteiligt waren.

Weitere Einzelheiten zu dem Verbot

Nach Berichten von beiden Publikationen der letzten Monate bevor das Verbot aufgehoben wurde, ergaben die Untersuchungen, dass bestimmte Personen im Besitz von vertraulichen Informationen seien und diese Informationen an verschiedene andere übermittelt haben, schrieb die Finanzbehörde in einer eidesstattlichen Erklärung: „Diese Personen haben sich dann am Vorteil dieser Informationen bereichert, indem sie mit Amaya Aktien handelten“. Der Durchsuchungsbefehl war auf Stuart Rufus, CEO von Canaccord Wealth, zusammen mit Peter Kirby und 40 seiner Kunden ausgestellt, die noch nicht bekannt gegeben wurden. Die in Frage stehenden Unternehmen wiesen jedoch jegliches Fehlverhalten von sich. Weiterhin wurde berichtet, dass alle drei Unternehmen mit der Finanzbehörde zusammen arbeiten wollten, um die Vorwürfe schnellstens aus dem Weg zu räumen.

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