Der kolumbianische Superstar Falcao folgt offenbar dem Ruf des Geldes. Spanischen Medienberichten zufolge ist der Kolumbianer bereits in Frankreich eingetroffen, um den obligatorischen Medizincheck beim AS Monaco zu absolvieren.

Falcao gilt als einer der weltbesten Mittelstürmer der Welt. Nicht wenige hätten demnach erwartet, dass sich der Kolumbianer einem europäischen Top-Klub wie Real Madrid oder dem FC Chelsea anschließt. Doch offenbar zieht es den Südamerikaner zu einem Verein, der in jüngster Vergangenheit eher wenig Sportliches vorzuweisen hat.

Die Rede ist vom Ligue-1-Aufsteiger AS Monaco. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Falcao kurz vor einer Vertragsunterschrift bei den Monegassen. Demnach ist der 27 Jahre alte personifizierte Torgarant derzeit im Fürstentum, um dort den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

Mehr als 60 Millionen Euro soll sein bisheriger Arbeitgeber Atletico Madrid für Falcao kassieren. „Wir erwarten Falcao und vier oder fünf weitere Spieler seiner Qualität“, bestätigte Claudio Ranieris Co-Trainer Jean Petit. Für insgesamt 70 Millionen Euro hat der Klub bereits das Porto-Duo Joao Moutinho und James Rodriguez verpflichtet. Zudem steht man mit Fabio Coentrao von Real Madrid kurz vor der Einigung.

Der Grund, weshalb Geld beim Aufsteiger offenbar keine Rolle spielt, ist das prallgefüllte Konto von Geldgeber Dmitry Rybolovlev. Der Besitzer des AS Monaco hatte unlängst verkündet, dass er mindestens 100 Millionen Euro in sein Team stecken will. Nun sollen es gar noch ein paar Euros mehr werden.

Sollten sich die Informationen bewahrheiten, gibt Falcao am Samstag sein letztes Spiel für die „Rojiblancos“. Am letzten Spieltag ist der Hauptstadtklub mit einer Siegchance von 3.75 zu Gast bei Real Saragossa. Ein Remis (3.40) oder eine Niederlage (2.00) soll es gegen den Tabellenvorletzten nicht hageln, will man Falcao doch einen würdigen Abschied bereiten.