Sie ist schlank, hat braune Haare und die Traummaße 90-60-90. Das Gesicht ist stets freundlich, aus ihrem Mund kommen aber keine Worte: Min.

Min ist die erste elektronische Dealerin

Die junge Frau, die es nur in der virtuellen Welt gibt, wird demnächst Karten ausgeben. Der Schöpfer des humanoiden Roboters erhofft sich eine Revolution weltweit in Bezug auf den Umgang mit den Spielkarten in den Casinos. Der Hersteller von Spielautomaten Paradise Entertainment Ltd. Ist der geistige Papa Mins. Für ihn ebnet seine virtuelle Tochter neue Märkte als Prototyp. Gleichzeitig hilft sie dabei, Kosten zu sparen. Mehr als Karten handeln kann der Roboter bisher nicht, aber sie soll lernen, Kundengesichter zu erkennen, verschiedene Sprachen zu sprechen und mit Usern zu kommunizieren.

Debüt in den USA

In den Vereinigten Staaten sind die Arbeitskosten verhältnismäßig hoch, weshalb der Bedarf entsprechend groß ist. Es gibt Staaten, in denen Menschen nicht als Dealer agieren dürfen – aber Maschinen. Damit könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Was die mechanischen Dealer kosten sollen, wird gekonnt verschwiegen.

Wahrscheinlich gelungener Schachzug

Experten schätzen, dass die elektronischen Dealer eine raffinierte Entwicklung sind. Das bezieht sich nicht nur auf eventuelle Gesetze und mögliche Ersparnisse. Roboter machen auch keine Fehler – anders als Menschen. In den USA wird der Erfolg also kaum ausbleiben. In Asien könnte sich das als schwieriger erweisen, denn dort sind reale Menschen beliebter. Laute Umgebungen, echte Kommunikation und Emotionen sind dort gefragt. Wie das in Europa aussieht, weiß man noch nicht. Bei einer Razzia fanden Polizisten in Japan bereits einen Roboter, der die Karten verteilte. Min ist also nicht der erste humanoide Roboter, der dieser Tätigkeit nachgeht. Aber sie ist um einiges attraktiver.

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