Im Verfahren SWS Service GmbH / Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG (BGH KZR 25/14) hat der Kartellsenat des Bundesgerichtshofes den Termin zur Verkündung seiner Entscheidung in dem Revisionsverfahren verschoben. Bei der SWS handelt es sich um eine 100%ige Tochter der mybet Holding SE.

Entscheidung wird am 12. Juli bekanntgebeben

Ursprünglich war der Termin zur Entscheidungsverkündung für den 07. Juni 2016 anberaumt, doch nun wird der Bundesgerichtshof seine Entscheidung am 12. Juli 2016 bekannt geben. Als Grund für die Verschiebung werden dienstliche Gründe genannt.

Der Hintergrund

Bereits 2008 hatte die SWS Service GmbH (zuvor FLUXX GmbH) eine Klage auf Schadensersatz wegen der illegalen, kartellsrechtswidrigen Boykottierung ihres Geschäfts durch den Deutschen Lotto- und Totoblock eingereicht. Daraufhin hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf im April 2014 die Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. KG zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 11,5 Mio. Euro zzgl. Zinsen verurteilt. Vom Oberlandesgericht wurde die Revision nicht zugelassen und daraufhin wurde der eingelegten Nichtzulassungsbeschwerde durch den Bundesgerichtshof stattgegeben (Beschluss v. 03. März 2015).

Die mybet Holding SE

Bei der mybet Gruppe handelt es sich um einen, in mehreren europäischen Ländern lizenzierten Anbieter von Sportwetten und Online Casinospielen, der seinen Sitz in Kiel sowie in Berlin, Hamburg, Köln und auf Malta hat. Sportwetten und Casino-Produkte werden von mybet über die Plattformen mybet.com und mybet.de angeboten sowie auch über ein Franchise-System in mehreren stationären mybet-Wettshops. Des Weiteren beliefert die Unternehmensgruppe auch regionale Wettanbieter in Europa und Afrika als B2B-Dienstleister und ist auch im Bereich Pferdewetten aktiv.

Die Muttergesellschaft der mybet Gruppe ist die mybet Holding SE, deren Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard notiert sind.

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