Bereits im vergangenen Dezember gab es in den Räumlichkeiten von Amaya Gaming in Montreal eine Razzia. Es bestand der Verdacht auf Insider-Handel in Bezug auf den Kauf der Webseiten PokerStars und Full Tilt. Immer noch gibt es keine Details zu dem Stand der Dinge und die Ermittlungen der Behörden sind noch nicht abgeschlossen. Nun hat sich aber David Bazoov, der Chef von Amaya in einem Interview mit dem Business News Network zu diesem Vorfall geäußert.

Untersuchungen wurden erwartet

Bazoov sagte, dass man die Untersuchungen in Anbetracht der damaligen Kursanstiege vor dem Kauf von PokerStars und Full Tilt erwartet habe. Weiterhin ist Bazoov der Meinung, dass eben diese Kursanstiege von den Behörden untersucht und geprüft werden müssten, um herauszufinden, welche Gründe es für diese Anstiege gab. Es gäbe jedoch keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten von den Mitarbeitern von Amaya. Man kooperiere mit den Behörden bei der Untersuchung.

Aktie von Amaya stieg rapide an

Zunächst stieg die Aktie von Amaya kurz vor dem Kauf von PokerStars und Full Tilt rapide an, bevor sie dann nach der Bekanntgabe der Razzia deutliche Verluste einfuhr. Über Nacht verlor die Aktie damals 20 Prozent an Wert. Inzwischen hat sich die Aktie jedoch wieder erholt. Amaya ist bestrebt, in den Vereinigten Staaten eine bessere Lösung für die Glücksspiel- und Pokerregulierung zu finden. Insgesamt verfügt das Unternehmen über 60 Lizenzen in den USA.

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