In Südtirol gibt es 1045 Spielautomaten und nur 28 Gemeinden sind automatenfrei und somit gibt es noch viel zu viele Möglichkeiten für die Spieler der Spielsucht zu verfallen, laut Andres Pöder.

Die Gesetze müssen verschärft werden

Es ist wichtig, dass die Gesetze verschärft werden, so sieht es zumindest Andres Pöder, der sich gegen die Spielhallen ausspricht und die Aktion als „scheinheilig“ bezeichnet. Denn es werden 40 Millionen Euro von Südtirol aus der Glücksspiel-Maschinerie eingenommen und nur 300.000 Euro werden davon zur Bekämpfung der Spielsucht eingesetzt. Pöder erklärte, dass die Spielsucht eine weit unterschätze Gefahr für die Familien in Südtirol ist und die Tausende von Südtiroler aus der Bahn wirft und sie an den Rand der Gesellschaft drängt. Doch nicht nur die 300.000 Euro von 40 Millionen Euro bringen den Landtagsabgeordneten auf die Palme, sondern er sieht auch die Anzahl der aufgestellten Spielautomaten als gefährlich an.

220 Spielstätten und 1045 Automaten

Im März 2015 wurden die Daten zum Glücksspielangebot veröffentlicht und an diesen haben sich 109 von 116 Gemeinden beteiligt. In den beteiligten Gemeinden stehen insgesamt 1045 Automaten, die sich in 220 verschiedenen Spielstätten befinden und das sind 1045 potenzielle Ausbeuter von Familien und Arbeitern laut der BürgerUnion. Der Landtagsabgeordnete Pöder erklärte weiter, dass auch Jugendliche, vor allem speziell Schüler und Studenten immer mehr gefährdet seien und daher müssen die Automaten auch aus dem weiteren Umkreis von Schulen und Haltestellen für den öffentlichen Personenverkehr verbannt werden.

Wenigstens höhere Steuern sollten gefordert werden

Der Gesetzesentwurf der BürgerUnion wurde erst jüngst von der Landesregierung abgelehnt, bei dem es um die Verschärfung des Gesetzes gegen Spielhallen und Spielautomaten ging. Der Landtagsabgeordnete Pöder äußerte sich dazu, dass dann diejenigen, die den Südtirolern die Früchte ihres Fleißes durch dubiose Methoden aus der Tasche ziehen, dann wenigstens stärker zur Kasse gebeten werden. Doch sein Antrag wurde abgelehnt und der Kampf von Pöder gegen die Spielsucht geht weiter.

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